“Wunschbaum”-Aktion der SPD Gruiten
Am Samstag, dem 28. Mai 2011 stellte die SPD in Gruiten einen „Wunschbaum“ auf, an den die Bürgerinnen und Bürger die Themen anbringen konnten, die ihnen besonders wichtig sind.
„Es gab eine überwältigende Reaktion auf diese Möglichkeit, sich mit seinen Wünschen und Bedürfnissen an die Politik zu wenden.“, freut sich der Gruitener SPD-Vorsitzende Jens Niklaus über die erfolgreiche Aktion. Fast 40 „Blätter“ mit Wünschen und Anregungen hingen nach drei Stunden am „Wunschbaum“ – und dabei sind die Mehrfachnennungen nicht mitgezählt.
Aktuelle Diskussionen wie die Kindergarten-Gebühren, die geplante Schließung des Bürgerhauses und die Sanierung des Sportplatzes nahmen natürlich auch hier einen prominenten Platz ein. „Das meistgenannte Thema war die fehlende Barrierefreiheit des Gruitener Bahnhofs.“, so Niklaus. „Wir werden auch hier diskutieren, wie wir weiter vorgehen werden, um eine Lösung voranzutreiben.“. Darüber hinaus gab es unter anderem weitere Verbesserungsvorschläge zur Infrastruktur: die Verbesserung von Rad- und Reitwegen war Thema, aber auch Optimierungen bei den Busverbindungen und der Umgehungsstraße K20n.„Die Anregungen zu mehr Bürgerbeteiligung, die ebenfalls genannt wurden, sind kein spezifisches Gruitener Thema, aber die Wunschbaum-Idee geht in diese Richtung: Politik muss im Gespräch bleiben, ansonsten besteht die Gefahr, dass an den Bürgerinnen und Bürgern vorbeigearbeitet wird und Entscheidungen in Hinterzimmern getroffen werden. Das wollen wir verhindern.“, fasst Jens Niklaus seine Beweggründe zusammen.
„Möglicherweise setzen wir den Wunschbaum zu bestimmten Themen erneut ein. Jetzt werden wir erst einmal die gesammelten Themen im Vorstand der SPD Gruiten sichten und das weitere Vorgehen besprechen.“

